Sonntag, 27. Dezember 2009

Weihnachten 2009

Im grossen Familienkreis wurde drei Tage lang gefeiert, gegessen, gesungen (na ja, so ähnlich kann man es jedenfalls nennen ;-) und Geschenke ausgepackt. Heute haben wir einen gemütlichen "Erholungstag" eingelegt.
Felix war total begeistert unter so vielen Menschen zu sein.
Von den Geschenken war er rasch überfordert. Ein oder zwei haben absolut gereicht. Wir haben ihn daher einige gar nicht öffnen lassen und werden ihm im Laufe der nächsten Zeit immer wieder mal eines davon geben. Dann kann er sich besser auf die einzelnen Dinge konzentrieren.
da! da! da!
viele Eindrücke am Weihnachtsabend

und viele Geschenke

hoch oben kann man alles besser beobachten

gemütlich an offenen Kamin

alles dreht sich...natürlich wie immer...um Felix ;-)

Leni musste sich schon ganz schön was gefallen lassen...

und bei Papa kann man am besten ausspannen ;-)

Donnerstag, 24. Dezember 2009

zweikomma3

Unser kleiner Weihnachtsmann ist heute 27 Monate alt. Ho ho ho!

Viele Schritte in Richtung Selbständigkeit sind in diesem Monat passiert.
Wo immer er Kleidungsstücke findet, versucht er diese anzuziehen. Er möchte sich Strumpfhose und Hose selbst hinaufziehen. Schuhe aufmachen und ausziehen ist kein Problem. Er freut sich, wenn er zwischen zwei Kleidungsstücken wählen darf.


Er wählt auch die Musik-CDs selbst aus, die seiner Meinung nach dann bitte aber schon alle 30 Sekunden gewechselt werden sollten. Felix marschiert zur Stereo-Anlage, drückt und dreht an allen Knöpfen und beginnt vergnügt zu tanzen, wenn er einen lauten Musiksender erwischt hat.

Der Computer hat es ihm angetan: es wird mit der Maus gescrollt und dazwischen ein bisschen auf die Tasten gedrückt, immer mit einem Kontrollblick zum Monitor, ob das auch etwas bewirkt hat.

Wenn irgendwas gerade nicht klappt, ist das für niemanden zu überhören. Felix meldet das prompt und lautstark.

Vermehrt scheint er sich an Dinge, die er gesehen oder erlebt hat, zu erinnern und erzählt das begeistert. Wir haben Fotos am Computer angesehen, bei denen der Opa der Tante von Felix ein Geburtstagsbussi gibt. Immer wieder geht er nun zum Computer, zeigt auf den Bildschirm und sagt: "da, Mpa" (Opa) und macht die Gebärde für "Bussi". Zufrieden stimmt er dann zu, wenn man das für ihn in einem Satz zusammenfasst.

Er weiss auch schon sehr genau wie der Hase läuft und wie das mit der Karotte so funktioniert, dass man ihm keine Bitte abschlagen kann. Papa nimmt ihn jetzt mehrmals täglich auf die Schultern und reitet mit ihm so durch das Haus. Wenn Felix dazu den Wunsch verspürt, geht er zu seinem Vater, klopft sich selbst auf die Schulter und sagt: "da, reiten" und dreht sich dann bereits grinsend "in Fahrtrichtigung" um, damit er hochgehoben werden kann - wer kann da schon widerstehen? Der Papa jedenfalls nicht ;-).

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

selber essen...

...möchte ich jetzt wieder öfter. Und das sieht dann so aus:
den Löffel lege ich auf den Tisch und das Schüsserl aufs Gesicht...

...dann hole ich den Rest mit den Händen heraus

...und freue mich...

das geht natürlich mit Schokolade Pudding noch viel besser ;-)

Mama, bist Du auch so begeistert wie ich?

ich kann auch ganz lieb schauen beim Sauen!

Freitag, 18. Dezember 2009

auf Seite 7

Da staunte ich nicht schlecht, als eine Freundin fragte, ob das Felix sei, den sie in einer österreichischen Tageszeitung gesehen hat.

Wir haben vor kurzem ein Bild von unserem Sohn auf Anfrage an die Marketingabteilung des österreichischen Bundesministriums für Finanzen geschickt. Es ging um eine "Spendenaktion", mehr wussten wir nicht.
Jetzt wissen wir, was mit dem Bild gemacht wurde:

Es ist eine Informationskampagne, dass Spenden an karitative und humanitäre Organisationen nun steuerlich absetzbar sind.
Ein bisschen seltsam fühlt sich das schon an, dass Felix repräsentativ für "hilfsbedürftige Menschen" und "ein humanitäres Leben in Würde" (Originalton des Inserates) aus der Zeitung lächelt. Auf der anderen Seite schlägt mein Marketing- und Mutterherz höher, wenn unser süsser Sohn für einen guten Zweck sein fröhliches Lachen zur Verfügung stellen kann.
Vielleicht bekommt auch das Down Syndrom für viele Menschen, die das Inserat sehen, dadurch ein positives Gesicht.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Gleichgewicht

Felix lässt sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen, zumindest nicht, was den sicheren Gang betrifft. Er liebt alles, was wackelig ist und will darauf immer wieder üben.

Ein paar Bilder von der Physiotherapie:
auf dem Wackelbrett zu Fuß

mit Ge(h)rät

mit Ball...

für einen Eindruck, wie wackelig das Brett ist:

Montag, 14. Dezember 2009

Hast Du Worte?

Ja, hat er. Und wir haben sie gezählt ;-).
Und es sind schon mehr als wir gedacht haben: 12 gesprochene, verständliche Worte. Mindestens nochmal so viele Geräusche, die eine Gebärde begleiten (z.Bsp. "tsss" bei "Fliege" oder "aaah!" bei dem Wort "laut" oder "hap" bei "Apfel"), Tierlaute und weitere zugeordnete Laute.

Die Gebärden sind wirklich schon unzählige, aber um die 100 sind es bestimmt.

Und wenn er gerade nicht gesprächig ist, trainiert er sein Gleichgewicht.
Hier ist er gerade auf einem selbstgestalteten "Fitness-Parcours" mit der Fühförderin unterwegs.

immer schauen wo man hinsteigt

lauter verschiedene Oberflächen in unterschiedlichen Höhen zum rauf-runter-drüber-draufsteigen


Dienstag, 8. Dezember 2009

täglich was Neues

Felix macht gerade täglich deutlich sichtbare Fortschritte, was uns natürlich riesig freut - und ihn auch ;-). Er ist nach wie vor sehr ehrgeizig und man kann zuschauen, wie und was er mit viel Energie übt.

Hier ein Auszug womit er sich derzeit gerne beschäftigt:

MOTORIK
*Stufen aufrecht steigen - klappt mit Anhalten schon sehr gut, manchmal auch schon ohne (abhängig von der Höhe der Stufe)
*Stampfen, trippeln, laufen, drehen
*auf unebenem Gelände gehen
*auf Stühle klettern, um darauf zu sitzen, aber auch um an bestimmte Dinge zu gelangen

SPRACHE
*Seine "Reden" werden differenzierter und länger, immer öfter kommen "echte" Worte und Gebärden vor.
*Seit ein paar Tagen sagt er 2 Worte hintereinander - wie: "Papa, Auto" oder "da, Ball"
*er zählt, allerdings ist alles "Eins" ;-) -aber er zeigt beim Zählen in der richtigen Reihenfolge auf die Gegenstände, die er zählt

Neu ist auch, dass er zielgerichtet auf jemanden oder etwas zeigt und "da" sagt , oft auch noch mit der Gebärde oder dem entsprechenden Wort.

Viele Wünsche oder Absichten kann er schon gut erkennbar äussern:
er kann beispielsweise mit Gebärden zeigen, dass er baden möchte, spielen, Buch anschauen, essen, schlafen gehen, nachlaufen spielen,...

Felix bringt seine Schuhe und seine Jacke nach Aufforderung. Er weiß wo sich Dinge befinden, mit denen er vor Stunden gespielt hat.
Und eine der lustigsten Neuigkeiten: er richtet jeden Teppich, der umgeknickt oder schlampig da liegt, bis er wieder ordentlich aussieht ;-).

Mittwoch, 2. Dezember 2009

eine runde Sache

...die Felix seit gestern benennen kann:"Ball". Und weil das Trampolin auch so schön rund ist und mindestens genauso viel Spaß macht, gibt's hier gleich beides auf Video ;-)

Montag, 30. November 2009

Hallo, ich muss mal!

...das zeigt uns Felix, indem er auf seine Windel zeigt oder auf seinen Popo klopft und immer wieder:"da, da!" ruft. Erst vor etwa einer Woche habe ich ihm ein paar mal diese neue "Ausdrucksmöglichkeit" gezeigt. Jedes Mal, wenn ich ihn beim Drücken gesehen habe, habe ich diese Gebärde gemacht und ihn gefragt, ob er jetzt gerade macht. Meistens antwortete er auch richtig und machte die Gebärde nach.
Immer wieder zeigte er (wahrscheinlich) beim kleinen Geschäft dazwischen auch selber mal auf seine Windel und ich habe es für ihn dann verbalisiert.

Jetzt gleich!
Heute hat Felix dem Papa zum ersten Mal ganz aufgeregt angezeigt, dass er gleich eine volle Windel hat und wollte ganz dringend gewickelt werden. Er hat ungeduldig auf seinen Wickelplatz gezeigt und sich dann sogar schon selbst auf den Rücken gelegt...

ökonomische Vorteile
Er macht praktischerweise auch auf Aufforderung vor dem Windel wechseln noch mal klein in die "alte" Windel. Er kann es also schon eindeutig zuordnen und spürt, wenn er muss.
Er bleibt ja schon länger nicht mehr auf dem Topf sitzen, obwohl das schon ein paar Monate super funktioniert hat. Ich probiere es zwischendurch immer wieder mal, manchmal hat er Lust ins Töpfchen zu machen, meistens aber nicht und dann gibt es eine Riesensauerei auf dem Boden...
Vor ein paar Tagen wollte unser Junge sein großes Geschäft in der Badewanne erledigen, da konnte ich ihn aber doch überzeugen, mit meiner Hilfe die Toilette dafür zu benutzen. Das hat richtig gut geklappt.
Dass er es jetzt aber auch selbst anzeigen kann - auch wenn es in die Windel geht - ist ein Riesenfortschritt in Richtung Selbständigkeit, über den wir uns sehr freuen.

Sonntag, 29. November 2009

Spielplatz

Spielplätze machen Spaaaß!

Felix möchte alles ausprobieren und beobachtet auch genau, was andere Kinder so machen

mit dem Papa im Schlepptau ganz schön mutig

Ich brauch' einen kleinen Schubser, bitte!

schön war's - noch ein bissi Sonne tanken und dann geht's wieder nach Hause...

Dienstag, 24. November 2009

sechsundzwanzig

2 Jahre und 2 Monate - der Überblick:

Gut beobachten und nachahmen ist jetzt die Devise. Telefonieren, Bewegungen, Geräusche...alles wird kopiert.
Felix hat auch das Fußball spielen für sich entdeckt und spielt sehr gerne und ausdauernd fangen. Sobald er Musik hört, fängt er zu dirigieren an und dreht sich im Kreis.
Sprache
Er sagt:"bap" für Bumm und "nein, nein". Er hält sich die Ohren zu und sagt:"aaaah!", wenn er ein lautes Geräusch hört. Auch für Gebärden ist er sehr offen und versucht alles Vorgezeigte sofort nachzumachen.
Es macht übrigens wenig Sinn, ihm vermeintlich einfache Wörter wie zum Beispiel "Ball" vorzusagen, in der Hoffnung, dass er nachspricht. Das hat eher die gegenteilige Wirkung. Er versucht es zwar, indem er die Lippen aufeinanderpresst, gibt aber dann sehr schnell auf und schüttelt den Kopf. Als traue er es sich nicht zu. Allerdings gibt es schon Wörter - in Kombination mit einer interessanten Präsentation - die seine Aufmerksamkeit erregen können. Marcus übt seit einigen Tagen mit grossen Begleitgesten und lustiger Betonung das Wort "Monitor". Er fährt in der Luft mit der Hand einen Monitor ganz langsam nach und sagt dazu: "Moooo-niiiieee-tooooaa". Felix findet das zum Schiessen und versucht die Silben ähnlich klingend nachzusprechen.

Wir beobachten auch zunehmend, dass Felix Ärger und Freude nun viel deutlicher ausdrückt als noch vor Kurzem. Dem Ärger macht er lautstark stampfend und gestikulierend Luft. Freude drückt er mit wedelnden Armen, begleitet von einem zufriedenen "aaii" aus.

Die wöchentliche Motopädagogik-Stunde ist sein absoluter Favorit und trifft genau seinen Geschmack. Er geht auf die Kinder und die Erwachsenen gleichermassen freundlich und offen zu und probiert selbständig alles aus, was es dort zu entdecken gibt.
kleiner Entdeckungsrundgang

Tschüüüß - bis bald!

Montag, 23. November 2009

zeigt her Eure Füsse

...zeigt her Eure Schuh'! Haben wir gemacht. Und zwar beim Orthopäden - der hat sich Felix's Füsse und Schuhe angesehen. Es ist alles in Ordnung. Kontrolle einmal jährlich empfohlen.

Wir waren uns nicht ganz sicher, ob er spezielle Schuhe braucht, die den Fuß besonders stützen. Aber wir sind mit ganz normalen Kinderschuhen für draussen und den weichen Patschen für drinnen bestens gerüstet.
Wir sollen (wie alle anderen Eltern auch) nur darauf achten, dass die Straßen-Schuhe breit genug und lang genug (12mm länger als der Fuß) sind. Die Hausschuhe sollten "barfuß" am nächsten sein, also weich und bequem.

Freitag, 20. November 2009

Durchblick

Ha! Viel besser als erwartet. Wir waren mt Felix beim Augenarzt. Bei der letzten Untersuchung mit etwa einem Jahr war er bereits "auf Null", das deutet auf eine mögliche spätere Kurzsichtigkeit hin. Es ist aber stabil geblieben und somit braucht er erst mal keine Sehhilfe.
Uff! Ganz sicher waren wir uns ja nicht. Hin und wieder ist er schon sehr nah mit dem Gesicht an die Bücherseiten gegangen. Der Augenarzt meint aber, das sei bei Kindern bis ins Schulalter relativ normal, weil die Augen noch viel flexibler sind und leicht zwischen ganz nah und weiter weg umschalten können.

Auch das zeitweise Schielen ist nicht bedenklich, solange es alternierend ist und nicht nur mit einem Auge permanent.
Ich hab voll den Durchblick!

Dienstag, 17. November 2009

GukGuk!

Was tut sich im GuK-Land?

Felix ist gerade sehr aufgeweckt, ahmt enorm viel nach und ist so richtig "bereit".
Es wird Zeit, dass wir uns den zweiten Guk-Kartensatz besorgen, weil uns schon die Phantasie für neue Gestenerfindungen ausgeht ;-). Ausserdem möchten wir mehr Gesten für den direkten Alltag aktivieren. Im Moment ist es nämlich so, dass Felix schon so viel und gut versteht, dass wir vergessen, die alltäglichen Worte mit Gesten zu begleiten.
So kann man sich zwar z.Bsp. super mit ihm verständigen, aber er ist darauf angewiesen, dass er gefragt wird und er selbst kann nur beschränkt Dinge verlangen oder etwas mitteilen. Da müssen wir wieder viel konsequenter mitgebärden.

Grundsätzlich funktioniert die Kommunikation mit Felix aber wirklich ganz toll. Er macht große Fortschritte, sein Verständnis wird immer besser und er beginnt auch schon richtig aktiv seine Wünsche mit GuK-Gesten zu äussern.

Ein paar Beispiele, wie wir ihm (und er uns) die Gesten und Gebärden näherbringen:
  • Erlebnis-Essen: Das selbständige Essen hat sich für den Moment erübrigt, weil Felix nach etwa 3-4 Löffeln den (vollen) Löffel wegschleudert und das Schüsserl lieber über das Gesicht stülpt und ausschleckt. Das wiederum finde ich nicht so prickelnd und deshalb wird er wieder gefüttert, bis sich das gelegt hat. Und normal gefüttert zu werden ist ja langweilig und so machen wir es "klassisch": "Da kommt ein Flugzeug, Auto,..." und er macht die jeweiligen passenden Gesten oder Geräusche dazu. Wenn er das Wort sprechen kann - wie bei "ein Löfferl für den Papa", o.ä. - dann sagt er das Wort. Mittlerweile üben wir so alle Körperteile, Tiere und Gegenstände in der Umgebung. Felix ist mit Rieseneifer dabei und freut sich über diese schmackhaften "Lerneinheiten". Seit ein paar Tagen sitzt er beim Essen und macht schon vor dem ersten Löffel die Geste für "Flugzeug" und sagt vor dem zweiten Löffel "Auto".
  • Reit-Stunden: Auf dem Rücken reiten ist ja eine seiner Lieblingstätigkeiten. So reiten wir durch das Haus , ich nenne verschiedene Gegenstände und er zeigt darauf.
  • Kinderreime, Fingerspiele, Lieder und Bilder in Büchern gebärdet er begeistert und richtig mit. Bei Melodien weiss er bereits nach zwei Tönen, um welches Lied es sich handelt und macht die Gebärden schon im voraus.
Damit er ein neues Wort spricht, muss es ihn schon rasend interessieren. Lieber lernt er Geräusche wie Tierstimmen, Handwerkergeräusche, Fahrzeuge,...doch auch damit sind wir mehr als zufrieden :-)).

Sonntag, 15. November 2009

Zwischenbericht

ja, uns gibt's noch! ;-) Allerdings hält uns der kleine blonde Junge so auf Trab, dass die Zeit für einen Blog-Eintrag nicht reicht...
so beschäftigt er sich zum Beispiel selbst, wenn sich gerade niemand mit ihm beschäftigt...und dann sind wir wieder mehr beschäftigt...

Unfreiwillige "Buchstütze":
wenn ihm der Papa mal kurz den Rücken zudreht, bleibt das auch nicht ungenützt

und es wirkt. Papa hat verstanden, dass Felix nun ein Buch anschauen will ;-)

rote Erdbeeren "mmmhh"

"da!" wird schon sehr gezielt eingesetzt

Buch anschauen kann er übrigens auch sehr gut alleine!

auf dem Video sieht man recht gut, wie er unentwegt auf seinem Streifzug alles erkundet, vielleicht geht ja die eine oder andere Lade doch auf? Und ausserdem zeigt er sich sprachlich sehr kooperativ und lässt uns an seinem neuesten Wort "nein, nein" teilhaben ;-)

Sonntag, 8. November 2009

sicherheitshalber

...haben wir vorgestern dem Kinderarzt einen Besuch abgestattet. Felix hat sich diesmal einen stärkeren viralen Infekt geholt und der bellende Husten in der Nacht hat uns doch etwas beunruhigt.
Mittlerweile rasselt der Husten und auch das kleine Näschen entledigt sich ordentlicher Mengen. Eine Nacht hatte er Fieber, aber jetzt ist er glücklicherweise schon wieder auf dem Weg der Besserung. Darüber sind wir sehr erleichtert, so ganz spurlos gehen auch an uns die vielen Grippemeldungen in den Medien nicht vorüber.

Etwas anderes aus unserem Bekanntenkreis, aber auch zum Thema Gesundheit, möchten wir hier berichten, weil wir glauben, dass dieses Wissen vielleicht mal für jemanden hilfreich sein könnte. Oder zumindest kann es dazu anregen, immer sorgsam zu bleiben:

Ein etwa 18 Monate altes Kind hat Nußstrudel gegessen und ist mit vollem Mund herumgeklettert und heruntergefallen. Vor lauter Schreck darüber hat es alles, was im Mund war, in die Lunge eingeatmet. Die Folge waren Intensivstation mit künstlichem Tiefschlaf und mehrere Tage akute Lebensgefahr. Soweit wir informiert sind, haben es die Ärzte nach einigen Versuchen geschafft, die Lunge von den lebensbedrohlichen Fremdkörpern zu befreien und das Kind wird nun langsam aus dem Tiefschlaf geholt.

Ich weiß nicht, ob es genau dieses Essen war, das so gefährlich für die Lunge ist oder ob alles was ungewollt eingeatmet wird, solche Folgen hat. Jedenfalls wissen wir nun, dass man in so einem Fall rasch handeln muss.

Mittwoch, 4. November 2009

die Frühförderung fordert ordentlich...

...und es macht ganz viel Spaß!
Empfangen wurde die Frühförderin saisongerecht im Iglu

dann wurden Türme gebaut

zwischendurch ein paar Telefonate erledigen - so viel Zeit muss sein ;-)

da kann man sich dann gleich viel besser beim Puzzle konzentrieren

und zum Abschluss wagten die beiden noch ein Tänzchen, was will man mehr?


Juhuu, wann förderst Du mich wieder weiter?

Dienstag, 3. November 2009

Moderne Kommunikation

Eindeutig ein Kind unserer Zeit...und er hat viel zu sagen!

Die letzten wichtigen Gespräche des Tages werden - schon im Schlafanzug -kurz vor dem Schlafen gehen erledigt.

Samstag, 31. Oktober 2009

SalzReich

Unsere Dauererkältung seit September hat uns gestern in eine Salzgrotte geführt. Ein 50 minütiger Aufenthalt dort soll wie drei Tage am Meer wirken und gut für Atemwege, Haut und Stoffwechsel sein.

Gesund sind wir heute zwar nicht (das war auch nicht zu erwarten), aber es war eine interessante stärkende Abwechslung. Felix hat sich wie ein König in seinem Salzreich gefühlt. Wir waren in der "Kindergrotte", ein kleiner Raum für eine Familie mit 2 Liegen und jeder Menge Sandspielzeug. Die Wände sind aus Salzziegeln vom Himalaya und der Boden ist eine etwa 30 cm dicke Schicht aus dem Salz vom Toten Meer.
da staunt einer: ein Urlaubstag am Salzstrand

die Wände - wie eine überdimensionale Salzlampe
da wird gebaggert...

und geschaufelt

eine Freude: Salzspielzeug im Überfluss...

Um das Immunsystem dauerhalft zu stärken muss man natürlich mehrere Sitzungen machen. Wir sehen uns bestimmt noch ein oder zwei andere Salzgrotten an und suchen uns dann unsere Lieblingsgotte aus. Toll, was es in der Stadt so alles gibt...