Pfahlheim
Pfahlheim Stadt Ellwangen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 58âČ N, 10° 15âČ O |
| Höhe: | 492 mÂ ĂŒ. NN |
| FlĂ€che: | 25,42 kmÂČ |
| Einwohner: | 1888 (10. MÀrz 2021)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner/kmÂČ |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 |
| Postleitzahl: | 73479 |
| Vorwahl: | 07965 |
Lage von Pfahlheim in Ellwangen | |
Die Ortschaft Pfahlheim im Ostalbkreis in Baden-WĂŒrttemberg liegt etwa 11,5 Kilometer östlich von Ellwangen (Jagst), dessen Stadtteil sie heute ist.
Geographie
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Das Dorf Pfahlheim liegt auf 492 mÂ ĂŒ. NN im nordöstlichen Vorland der SchwĂ€bischen Alb. Die Gemarkung umfasst 2542 Hektar. Zu Pfahlheim gehören auch die Weiler Beersbach, Buchhausen, Halheim, Hardt, Hirlbach, Hochgreut, Hofstetten und die WohnplĂ€tze HammermĂŒhle, PfeifhĂ€usle, Sonnenhof.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von der FrĂŒhgeschichte bis zum Mittelalter
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Aus der Hallstattzeit sind auf dem Imberg bei Pfahlheim 30 GrabhĂŒgel bekannt.[2] Pfahlheim war im 5. oder 6. Jahrhundert ein alamannischer Siedlungsplatz, den eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums aufgearbeitet hat.[3]
Das GrÀberfeld von Pfahlheim
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In der archĂ€ologischen Fachwelt ist besonders das GrĂ€berfeld der "Reiterkrieger von Pfahlheim"[4][5][6][7][8][9] bekannt.[10] Insgesamt wurden in GrĂ€berfeld mindestens 49 GrĂ€ber aufgedeckt, in welchen sich, da es auch Mehrfachbestattungen gegeben hat, 60 bis 80 Personen befunden haben.[11] DarĂŒber hinaus listet Nawroth 12 unbestimmte Fundkontexte auf. ErgĂ€nzend werden Grab vom "Rennweg" welches im Folgenden noch behandelt werden soll sowie der Karolingische Sporn von Pfahlheim-Letten angefĂŒhrt.[12]
Das Ensemble von Pfahlheim hebt sich durch erlesene Beigaben â darunter Bronzegeschirr, ReitausrĂŒstung, Glasbecher sowie Goldblattkreuze â qualitativ stark vom ĂŒblichen ReihengrĂ€berspektrum der Region ab. Dies verweist auf eine lokale Elite bzw. eine wohlhabende Familie mit gehobenem Sozialstatus.[13] Jedoch gibt es im GrĂ€berfeld auch Bestattungen, welche relativ bescheiden ausgestattet sind.[14] Die GrĂ€ber datieren in die Zeit zwischen Ende des 6. Jahrhunderts (Grab 2 1884[15][16][17][18])[19] und ca. 720 n. Chr.[20]
Die Funde sind im Alamannenmuseum Ellwangen, im Museum fĂŒr Vor- und FrĂŒhgeschichte (Berlin) sowie im Germanischen Nationalmuseum ausgestellt. Im Depot des HĂ€llisch-FrĂ€nkischen Museums in SchwĂ€bisch Hall und im Schlossmuseum Ellwangen befinden sich ebenfalls Funde aus dem Pfahlheimer GrĂ€berfeld, die jedoch nicht ausgestellt sind.[21]
Erstmals wurde in Pfahlheim ein alamannisches Grab entdeckt, als 1876 ein Pferd beim PflĂŒgen in eine alamannische Grabkammer einbrach â was eine interessante Parallele zum bereits im Mittelalter aufgefundenen und wenige Kilometer entfernt liegenden Baumsargfund von Zöbingen darstellt. Das Einbrechen des Pferdes in Pfahlheim âRennwegâ, welches in neuerer Zeit belegt ist als das von Zöbingen, lieĂ in der Diskussion um die Richtigkeit der Ăberlieferung von Zöbingen ein wichtiges Argument entstehen. Als Oscar Paret in seinem Aufsatz âDie TotenbĂ€ume von Zöbingenâ[22] ĂŒber die Auffindungsbedingungen in Zöbingen berichtet, bezieht er sich auf die Ereignisse in Pfahlheim: âWas das Ereignis selbst betrifft, das Einsinken des Reiters in den Boden infolge des Einbrechens einer frĂŒhalamannischen Grabkammer, so liegt kein Grund zum Zweifel vor. Es sei nur daran erinnert, daĂ im Sommer 1876 am Rennweg 1 km SO vom benachbarten Pfahlheim ein Pferd beim PflĂŒgen einbrach und daĂ man beim Nachgraben auf eine 2 m lange, 1 m breite und 1 m hohe Grabkammer aus eichenen Bohlen stieĂ, die einzigartige Beigaben aus Holz enthielt, so ein KĂ€stchen[23] mit menschlichen Figuren.[24]â[25]
Im Germanischen Nationalmuseum gab es zu diesem Thema auch eine Sonderausstellung mit dem Titel: Die Reiterkrieger von Pfahlheim - Reiche AdelsgrĂ€ber des 7. Jahrhunderts im Osten WĂŒrttembergs[26]". Diese wurde in der Folge auch im Alamannenmuseum Ellwangen gezeigt. Im Rahmen der Ausstellung war es möglich, die sonst rĂ€umlich weit voneinander getrennten Funde gemeinsam zu sehen. Die Ausstellung wurde vom 01. MĂ€rz bis 15. Juli 2001 im Germanischen Nationalmuseum prĂ€sentiert. Im Alamannenmuseum Ellwangen wurde die Ausstellung vom 28. September 2001 bis 11. Januar 2004 prĂ€sentiert. Am Fundort, welcher heute noch einige Gehminuten vom Ortsrand entfernt liegt, ist eine Informationstafel zum GrĂ€berfeld aufgestellt. Zu den besonderen Funden zĂ€hlt ein blauer Glasbecher, welcher keinen StandfuĂ hat. Dieser ist in der Dauerausstellung des Germanisches Nationalmuseum ausgestellt. Das Glas hat noch âfĂŒnf Reihen von (einem) aufgeschmolzenen Netzwerk aus glatten und gekniffenen dicken GlasstrĂ€ngenâ.[27]
Grab 4/ 1884
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei Grab 4 aus dem Jahr 1884, dessen Inventar sich heute im Germanischen Nationalmuseum in NĂŒrnberg befindet, handelt es sich um das Grab einer Frau. Das Grab sticht besonders durch seinen blauen Glasbecher hervor.[28][29][30] Neben dem blauen Glasbecher wurden bei der Grabung Weigels, welche vom Berliner Museum fĂŒr Völkerkunde organisiert wurde "grĂŒnliche kleine Glasscherben[31]" in einem der GrĂ€ber entdeckt. Diese sind heute allerdings verschollen.[32]
Grab 4/ 1891
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei GrĂ€b 4 aus dem Jahr 1891[33] dessen Inventar sich heute im Germanischen Nationalmuseum in NĂŒrnberg befindet, handelt es sich um das Grab eines Reiters. Herausragende Objekte sind ein Fingerring welcher aus einem Solidus, einer byzantynischen GoldmĂŒnze[34], gefertigt wurde,[35] sowie die BronzegefĂ€Ăe[36][37][38], welche aus dem koptischen Raum stammen (Vergleichsfund: FĂŒrstengrab von Ittenheim)[39]. Auserdem wurde dem Mann eine umfangreiche Reitausstattung mit ins Grab gegeben.[40][41][42][43]
Grab 5/ 1893
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Grab, welches den berĂŒhmten KreuzanhĂ€nger[44] von Pfahlheim enthĂ€lt, ist wohl auf mindestens zwei, möglicherweise voneinander getrennt, aufgefundene GrĂ€ber zurĂŒckzufĂŒhren. Nawroth vermerkt hierzu: "Die Geschlossenheit des "Inventars" ist nicht gesichert[45]". Das Inventar befindet sich im Museum fĂŒr Vor- und FrĂŒhgeschichte in Berlin.[46] Ein Vergleichsfund zum KreuzanhĂ€nger ist beispielsweise ein AnhĂ€nger aus Wittlingen.[47]
Das Grab von Pfahlheim-Rennweg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das erste alamannische Grab, welches in Pfahlheim entdeckt wurde war das Grab von Pfahlheim-Rennweg. Das Grab hat rĂ€umlich nichts mit dem GrĂ€berfeld von Pfahlheim zu tun. Das GrĂ€berfeld befindet sich am MĂŒhlberg und wird deshalb auch GrĂ€berfeld am MĂŒhlberg genannt. Entdeckt wurde das Grab als 1876 ein Pferd beim PflĂŒgen in die Grabkammer einbrach. Von besonderer Bedeutung im Grab sind die verschiedenen Holzobjekte, welche sich erhalten haben. Bei diesen Objekten handelt es sich um ein LindenholzkĂ€stchen mit menschlichen Figuren, welche als Engel möglicherweise die Erzengel Michael und Gabriel gedeutet werden, sowie um durch einschnitzen verzierte Holzbrettchen sowie Docken und Pfosten, welche wahrscheinlich von einem Bett stammen.[48] Neben Pfahlheim finden sich Totenbetten unter anderem in Oberflacht, Trossingen, Leihgestern, im Kölner Knabengrab sowie in Lauchheim-Mittelhofen.[49]
Der karolingische Sporn von Pfahlheim-Letten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus der Karolingerzeit ist aus dem WaldstĂŒck "Pfahlheim-Letten" ein Sporn bekannt. Gefunden wurde dieser bei Rodungsarbeiten von einem Bauern namens Stengel. Gemeinsam mit dem Sporn fand dieser ein Hufeisen und ein verrostestes "dolchartiges Eisen[50]". Der Fund veranlasste H. Steinhard dazu, an dieser Stelle nach weiteren Funden zu suchen, was jedoch nicht erfolgreich war. Der Sporn ist bronzevergoldet und gehört zu einer erlesenen Gruppe von Prunksporen aus dieser Zeit. Es ist davon auszugehen, dass dieser Sporn einem "Adeligen" gehörte. Die Sporen dieser Gruppe datieren in die Zeit der zweiten HĂ€lfte des 8. bzw. den Anfang des 9. Jahrhunderts.[51][52] Ein Sporn dieser Art findet sich im Germanischen Nationalmuseum in NĂŒrnberg. Dieser stammt aus Hambach im Rheinland.[53][54][55]
Die UrsprĂŒnge des Ortes liegen wesentlich weiter zurĂŒck. Bereits die Römer erbauten im nahen Halheim ein Kastell (Kastell Halheim), um den unmittelbar durch das Ortsgebiet verlaufenden Limes zu sichern.
Pfahlheim wurde im 8. oder 9. Jahrhundert erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Der Codex Eberhardi des Klosters Fulda berichtet von einer Schenkung durch König Pippin oder dessen Sohn Karl den GroĂen, das genaue Jahr (zwischen 751 und 814) ist jedoch nicht ĂŒberliefert. FĂŒr die 1200-Jahr-Feier des Orts im Jahr 2000 wurde das Jahr 800 willkĂŒrlich als GrĂŒndungsdatum angenommen. Der Ortsname deutet auf den Limes hin, der hauptsĂ€chlich aus Holzpalisaden bestand.
Der Ellwanger Abt Kuno I. (1188â1221), der gleichzeitig Abt des Klosters Fulda war, sorgte zu Beginn des 13. Jahrhunderts dafĂŒr, dass der Besitz in Pfahlheim von Fulda auf das Kloster Ellwangen ĂŒberging.
1218 stiftete der Ministeriale Konrad von Pfahlheim der Klosterkirche in Ellwangen einen Hof in Pfahlheim. Die Ministerialenfamilie, die spÀter dem Niederadel angehörte und in einer Burg residierte, wurde mit dieser Stiftung erstmals erwÀhnt. Ihr entstammte unter anderem Rudolf II. von Pfahlheim, der von 1311 bis 1332 Abt des Klosters Ellwangen war.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts war Pfahlheim in drei Besitzteile gegliedert. Ein Drittel war Lehen des Klosters Ellwangen, ein Drittel in der Hand der Ministerialenfamilie von Pfahlheim und ein Drittel bestand aus EigengĂŒtern freier Bauern. Die Familie der Herren von Pfahlheim hatte ĂŒber Pfahlheim hinaus noch umfangreichen Besitz in der nahen Umgebung, den sie jedoch ab 1428 verkaufte. So erwarb das Kloster Ellwangen zwischen 1429 und 1448 das zweite Drittel der Grundherrschaft des Dorfes Pfahlheim. Die Burg Schneidheim verkaufte Catharina der GĂŒssen, die Witwe des verstorbenen Cunrat von Pfahleim bereits Ende des 14. Jahrhunderts.[56]
Im spĂ€ten 15. oder frĂŒhen 16. Jahrhundert gelang es der FĂŒrstpropstei Ellwangen auch den restlichen Grundbesitz Pfahlheims anzugliedern. Die FĂŒrstpropstei ernannte einen SchultheiĂ in Pfahlheim.
Das Amt Pfahlheim reichte 1501 bis nach Walxheim, Ellenberg, Wört und Stödtlen. Es war der VorgĂ€nger des spĂ€teren Amtes Rötlen, das 1752 als Oberamt Rötlen die Ămter Pfahlheim und Röhlingen umfasste. Pfahlheim kam 1802 zu WĂŒrttemberg und gehörte bis 1938 zum Oberamt Ellwangen. Der zu Pfahlheim gehörende Weiler Buchhausen und Teile von Beersbach gehörten zum FĂŒrstentum Oettingen-Spielberg; sie kamen 1806 zunĂ€chst zu Bayern und 1810 ebenfalls zu WĂŒrttemberg.
Im DreiĂigjĂ€hrigen Krieg wurde auch Pfahlheim in Mitleidenschaft gezogen. Schwedische Reiter schlugen 1632/33 unter anderem ein Loch in die Kirchenwand und nahmen den Kelch mit.
Ein GroĂbrand am 3. Juni 1776 vernichtete 38 HĂ€user des Dorfs, unter anderem Schulhaus und Pfarrhof. Dabei verbrannte das Pfarrregister, so dass keine Unterlagen mehr ĂŒber die frĂŒhere Bevölkerungsgeschichte des Orts vorhanden sind. Das im Kirchturm gelagerte Pfarrarchiv blieb jedoch unversehrt.
SelbststÀndige Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Aufhebung der Ellwanger FĂŒrstpropstei war Pfahlheim von 1802 bis 1972 eine selbststĂ€ndige Gemeinde. Ab 1806 gehörte sie zum Königreich WĂŒrttemberg. 1848 wurden die bisherigen LehengĂŒter in EigengĂŒter umgewandelt, so dass die Bauern zu selbststĂ€ndigen Bauern auf eigener Scholle wurden.

Ein Schulhaus wurde 1842/43 errichtet, ein Rathaus folgte 1877. Im Erdgeschoss des Rathauses befand sich die Feuerwehr, im Dachgeschoss ein OrtsgefĂ€ngnis mit zwei beheizbaren Zellen. WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurden Kinder aus Duisburg in Pfahlheim einquartiert. Von 1942 bis 1945 war in Halheim eine Nachrichtenkompanie der Luftwaffe stationiert. Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene wurden in der Landwirtschaft eingesetzt. Kurz vor dem Einmarsch der amerikanischen Soldaten am 22. April 1945 wurde die BrĂŒcke nach Hirlbach gesprengt, die erst sechs Jahre spĂ€ter wieder aufgebaut wurde.
Durch die Zuwanderung der Heimatvertriebenen und FlĂŒchtlinge stieg die Einwohnerzahl zwischen von 1946 bis 1948 um fast 50 Prozent. Am 1. Juli 1948 lebten 521 Heimatvertriebene in Pfahlheim. Zwei Drittel dieser Neuzugezogenen verlieĂen die Gemeinde in den folgenden Jahren jedoch wieder wegen fehlender ArbeitsplĂ€tze.
Die Flurbereinigung fand im Zeitraum zwischen 1953 (Hochgreut) und 1971 (Pfahlheim) statt.
Am 1. Januar 1973 wurde Pfahlheim auf eigenen Wunsch als Teilort in die GroĂe Kreisstadt Ellwangen (Jagst) eingemeindet.[57]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1820: etwa 950
- 1871: 1101
- 1889: 1100
- 1910: 1258
- 1925: 1181
- 1946: 1539
- 1950: 1561
- 1956: 1308
- 1961: 1291
- 1970: 1346
- 1983: 1406 (davon 1013 unmittelbar in Pfahlheim, die ĂŒbrigen in den Teilorten)
- 1990: 1463 (davon 1084 unmittelbar in Pfahlheim)
- 2009: 1880
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kreuze als erste Zeugnisse des Christentums wurden als Grabbeigaben im alamannischen GrÀberfeld von Pfahlheim des 7. Jahrhunderts gefunden. Es handelt sich hier um ein Kreuz, welches als Anhanger verwendet wurde (Grab 5/1893)[58][59], sowie um Goldblattkreuze (Grab 4/ 1883 und Grab 9/1883).[60]
Die Pfarrei Pfahlheim wurde 1328 dem Kloster Ellwangen inkorporiert. Die Pfahlheimer Pfarrkirche wurde 1512 erstmals zum heiligen Nikolaus genannt.
Nach der Reformation gab es um 1560 eine Reihe an evangelischen Einwohnern, die von dem lutherischen Pfarrer in Walxheim betreut wurden. Als GegenmaĂnahme lieĂen die Ellwanger Stiftspröpste 33 Evangelische in Pfahlheim verhören. Wer keinen Gehorsam versprach, sollte verkaufen und fortziehen.
Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bauwerke
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Die katholische Kirche St. Nikolaus bildet den Mittelpunkt des Dorfes.
Das derzeitige Kirchenschiff wurde 1891/92 errichtet, um dem Wachstum der Kirchengemeinde gerecht zu werden. Chor und Turm sind Ă€lter und lassen gotische Stilelemente erkennen. Im Rahmen des Neubaus wurde der frĂŒher freistehende Turm (Baujahr 1701/02) in den Grundriss integriert. Architekt war Joseph Cades aus Stuttgart, der in den folgenden Jahrzehnten mehr als 30 Kirchen in der Diözese Rottenburg baute.
Der Altaraufbau des rechten Seitenaltars enthÀlt ein wertvolles holzgeschnitztes und gefasstes Nothelfer-Relief (um 1510) mit einer lokalen Figurenauswahl. Der reiche Figurenschmuck im Kircheninnern zeugt von der bÀuerlichen Heiligenverehrung.
Museen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Pfahlheimer Bauernstube ist das kleinste Museum im Ostalbkreis. Eine Ă€hnliche GröĂenordnung hat das Karl-Ernst Jagd- und Naturkundemuseum im Rathaus, ursprĂŒnglich eine Lehrmittelsammlung fĂŒr die Ausbildung von JĂ€gern. An der KastellstraĂe ist ein freigelegtes StĂŒck der Limesmauer zu sehen.
Sport, Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort hat ein Freibad, das um 1950 erbaut wurde. Der damalige BĂŒrgermeister finanzierte es unter der Bezeichnung âFeuerlöschteichâ.
Auch der 1965 fertiggestellte Sonnenbach-Stausee zwischen Pfahlheim und Beersbach bietet Badegelegenheiten. Am See liegen zwei CampingplÀtze.
Pfahlheim hatte im Jahr 2009 mindestens zehn Vereine, 1992 waren noch 13 Vereine aktiv. Die beiden Ă€ltesten Vereine sind Liederkranz (gegrĂŒndet 1876) und Musikverein (gegrĂŒndet 1924).
RegelmĂ€Ăige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Höhepunkte im Jahreskalender gelten neben den kirchlichen Festtagen der Fastnachtsumzug am Rosenmontag, das Ortschaftsfest im Juni/Juli und das Seefest am Sonnenbachstausee Anfang August.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Ellwanger Gemeinderat ist Pfahlheim durch das Verfahren der unechten Teilortswahl mit zwei Mitgliedern vertreten. FĂŒr Pfahlheim existiert zudem ein Ortschaftsrat, dem zehn gewĂ€hlte Mitglieder fĂŒr eine Amtszeit von fĂŒnf Jahren angehören. Bei der letzten Wahl im Rahmen der Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 trat als einzige Gruppierung die WĂ€hlergruppe âWir fĂŒr Pfahlheimâ an, deren insgesamt 18 Kandidierende ca. 99,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnten (Wahlbeteiligung: 72,4 Prozent), wodurch die zehn Kandidierenden mit den meisten Stimmen daraufhin in den Ortschaftsrat einzogen.[61]
Ortsvorsteher von Pfahlheim ist seit 2024 Christian Vollmer.[62]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Landwirtschaft prÀgt den Ort auch noch am Beginn des 21. Jahrhunderts, obwohl die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stark abgenommen hat. Allein von 1974 bis 1991 sank die Zahl der Milchlieferanten von 128 auf 47.
Im Gewerbegebiet von Pfahlheim befindet sich ein SĂ€gewerk mit Holzbaubetrieb.
In der Poststelle wurde 1899 eine Telegrafenanstalt eingerichtet.
Einen Arzt in Pfahlheim gab es erstmals 1955.
Mehr als 100 Jahre lang hatte Pfahlheim ein genossenschaftliches Geldinstitut. Der 1899 gegrĂŒndete Darlehenskassenverein Pfahlheim entwickelte sich zur Raiffeisenbank Pfahlheim. Diese verschmolz im Jahr 2000 mit sechs weiteren Genossenschaften zur VR-Bank Ellwangen.
Bildung
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Der frĂŒheste Hinweis auf Schulbildung in Pfahlheim datiert aus dem Jahr 1612. Der damalige Schulmeister, gleichzeitig Mesner, unterrichtete die SchĂŒler in seiner Wohnung. Das erste Schulhaus wurde 1843 errichtet, 1903 folgte ein gröĂerer Neubau (rotes Schulhaus) an anderer Stelle. Die heutige Kastellschule wurde 1964 als achtklassige Volksschule erbaut. 1968 kam eine Turnhalle dazu, die auch als Veranstaltungssaal genutzt wird.
Ein Schulverbund mit der Nachbargemeinde Tannhausen bestand von 1968 bis 1972. Mit der Eingemeindung nach Ellwangen entstand eine neue Nachbarschaftsschule zwischen Pfahlheim und Röhlingen.
Der Kindergarten St. Nikolaus besteht seit 1896. Er gehörte zur katholischen Schwesternstation. Die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul aus Untermarchtal waren von 1895 bis 1986 in Pfahlheim. Ein neues Schwesternhaus, das noch heute als Kindergarten dient, wurde 1928 errichtet.
Im ehemaligen roten Schulhaus befindet sich seit 1995 ein Kindergarten in stÀdtischer TrÀgerschaft.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]An den öffentlichen Verkehr wurde Pfahlheim zwischen 1893 und 1909 angeschlossen, als regelmĂ€Ăige Postkutschenfahrten auf der Linie Röhlingen â Pfahlheim â Tannhausen eingerichtet wurden. Die Ortsdurchfahrt von Pfahlheim wurde 1957 als erste OrtsstraĂe mit einer Asphaltdecke versehen.
Pfalheim ist durch die LandesstraĂe L 1076 an das ĂŒberregionale StraĂennetz angebunden. Der nĂ€chste Autobahnanschluss ist die Anschlussstelle 113 (Ellwangen) der Bundesautobahn 7 in ca. 7 km Entfernung ĂŒber die L1076.
Der nĂ€chste Bahnhof mit Personenverkehr ist der Bahnhof Ellwangen in einer Entfernung von ca. 12 km. Er liegt an der elektrifizierten Oberen Jagstbahn. Dort hĂ€lt alle zwei Stunden ein InterCity-Zug der Linie KarlsruheâStuttgartâNĂŒrnberg, stĂŒndlich ein Regional-Express nach Aalen und Ulm sowie zweistĂŒndlich ein Regional-Express nach Crailsheim. Der Nahverkehr von Bussen und Bahnen ist seit dem 9. Dezember 2007 in die Fahrpreiskooperation OstalbMobil integriert.
Radfernwege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch den Ort fĂŒhrt der Deutsche Limes-Radweg. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes ĂŒber 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.
Ver- und Entsorgung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wasserversorgung Pfahlheims erfolgte bis ins 20. Jahrhundert hinein durch Brunnen. Erst 1919 wurde eine Wasserleitung in Betrieb genommen, nachdem Pfahlheim und der Nachbarort Röhlingen einen Zweckverband zur Wasserversorgung gegrĂŒndet hatten. 1951 wurde das Dorf an die Rieswasserversorgung â benannt nach dem Nördlinger Ries â angeschlossen.
Die Kanalisation wurde 1949/50 gebaut, eine gemeinsame KlĂ€ranlage von Pfahlheim und ist seit 1971 in Betrieb. Halheim, Beersbach, Hirlbach und Hardt verfĂŒgen erst seit 1983â1985 ĂŒber eine eigene Kanalisation; bis dahin wurden Wasch- und SpĂŒlwasser durch offene GrĂ€ben ungeklĂ€rt in die BĂ€che geleitet und FĂ€kalien in Sickergruben entsorgt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Josef Rief (1924â2021), katholischer Theologe und Hochschullehrer
- Florian Lechner (* 1981), ProfifuĂballspieler
- Philipp S. Fischinger (* 1979), Rechtswissenschaftler
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pfahlheim. In: Julius Hartmann, Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Ellwangen (= Die WĂŒrttembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824â1886. Band 64). W. Kohlhammer, Stuttgart 1886, S. 648â662 (Volltext [Wikisource]).
- Stadt Ellwangen, Festausschuss 1200 Jahre Pfahlheim (Hrsg.): Erhalten & gestalten, Heimat fĂŒr jung und alt. Ellwangen 2000.
- Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus Pfahlheim (Hrsg.): Steine reden â Menschen handeln, 100 Jahre katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Pfahlheim. Ellwangen 1992.
GrÀberfeld von Pfahlheim
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Frauke Stein: AdelsgrÀber des achten Jahrhunderts in Deutschland, Germanische DenkmÀler der Völkerwanderungszeit, Serie A, Walter De Gruyther & Co., Berlin 1967 (Pfahlheim S. 22, 27, 30, 32, 34 f., 40, 42 f., 46, 53, 54, 55, 108, 146, 154, 174, 178, 179 f., 285, 412, 414, 415)
- Fritz Fremersdorf: Zu dem blauen Glasbecher aus dem ReihengrĂ€berfeld von Pfahlheim (Kr. Ellwangen) im Germanischen Nationalmuseum NĂŒrnberg In: Römisch Germanisches Museum Köln (Hrsg.), Kölner Jahrbuch fĂŒr Vor- und FrĂŒhgeschichte, Band 1 (1955), GebrĂŒder Mann Verlag, Berlin, 1955, S. 33â55
- Georg Raschke: Das Blaue Glas aus dem ReihengrĂ€berfeld Pfahlheim bei Ellwangen In: Germanisches Nationalmuseum NĂŒrnberg Sechsundneunzigster Jahresbericht, Verlag des Germanischen Nationalmuseum, 1951, S. 52â55
- Hans Bösch: FundstĂŒcke aus dem VI-VIII. Jahrhunderte von ReihengrĂ€berfelde bei Pfahlheim. In: Mitteilungen aus dem Germanischen Nationalmuseum 1894 (1894), Verlagseigentum des Germanischen Nationalmuseums, NĂŒrnberg, 1894, S. 81â101
- Hermann MĂŒller-Karpe: Der alamannische KreuzanhĂ€nger von Pfahlheim (Kr. Aalen) In: Fundberichte aus Schwaben, Neue Folge 19, E. Schweizerische Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1971, S. 338â341
- Ingo Stork: Lauchheim und Pfahlheim - Gedanken zur Struktur zweier frĂŒhmittelalterlicher GrĂ€berfelder auf der Ostalb In: Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen E. V. (Hrsg.), Ellwanger Jahrbuch Band XXXII (1987-1988), 1989, Schwabenverlag, Ellwangen, S. 9â20
- Joachim Werner: Bronzener GĂŒrtelbesatz des spĂ€ten 7. Jahrhunderts von Pfahlheim (Kr. Aalen) In: Fundberichte aus Schwaben, Neue Folge 14, E. Schweizerische Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1957, S. 112, Tafeln 38-40
- Joachim Werner: Der Fund von Ittenheim. Ein alamannisches FĂŒrstengrab des 7. Jahrhunderts im Elsass, HĂŒneburg - Verlag, StraĂburg, 1943 (Vergleichsfund koptische GefĂ€Ăe Pfahlheim S. 6-9, 14 f., Abbildung der âBronzeflasche von Pfahlheimâ auf S. 8)
- Karl M. Kurz: Die alemannischen GrĂ€berfunde von Pfahlheim im germanischen Nationalmuseum In: Mitteilungen aus dem germanischen Nationalmuseum, herausgegeben von Direktorium, 1. Band, JahrgĂ€nge 1884â86, Verlagseigentum des germanischen Museums, NĂŒrnberg, 1886, S. 169â174
- Karl M. Kurz: Die Grabfunde von Pfahlheim In: Fundberichte aus Schwaben, Band 2, E. Schweizerische Verlagshandlung (E. Koch), Stuttgart, 1894, S. 25â32
- Lyn Blackmore: Prittlewell. Materialismus und SpiritualitÀt in einem sÀchsischen Prunkgrab in Prittlewell, Southend-on-Sea (Essex) In: Christoph Stiegermann, Martin, Kroker und Marcus Walter (Hrsg.), CREDO - Christianisierung Europas im Mittelalter, Michael Imhof Verlag, Petersberg, Band 2 Katalog, S. 201-288, Katalog Nummer 158, S. 206 f. (Vergleichsfund zum blauen Glas von Pfahlheim)
- Ludwig Mayer: Die merovingischen Funde von Pfahlheim bei Ellwangen In: F. Hetter und K. Lamprecht: Westdeutsche Zeitschrift fĂŒr Geschichte und Kunst, Jahrgang III, Heft III, Verlag der Fr. Lintzschen Buchhandlung, Trier, 1884, S. 228â237
- Manfred Nawroth: Das GrÀberfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibÀnde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001
- Peter Paulsen: Das KĂ€stchen von Pfahlheim In: Germania: Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts, Heraugegeben von der Römisch-Germanischen Kommission, Bd. 41 (1963), Walter de Gruyther und Co., Berlin, 1963, S. 374â386
- Wilfried Menghin: Das alamannische GrĂ€berfeld von Ellwangen Pfahlheim, Ostalbkreis (WĂŒrtt.) Grabungen und Funde von 1883 bis 1884 und 1891 bis 1893 In: Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen E. V. (Hrsg.), Ellwanger Jahrbuch Band XXVI (1975-1976), 1977, Schwabenverlag, Ellwangen, S. 7â41
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Ellwangen â Strukturdaten Pfahlhein. In: ellwangen.de. Abgerufen am 7. September 2021.
- â Römisch-Germanisches Zentralmuseum Manz (Hrsg.): FĂŒhrer zu vor- und FrĂŒhgeschichtlichen DenkmĂ€lern, Band 22, Aalen. Lauchheim. Ellwangen, Verlag Phillip von Zabern, Mainz am Rhein, 1973, S. 166 f.
- â Deutsches Historisches Museum
- â https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/sonderausstellung-die-reiterkrieger-von-pfahlheim-bis-2004-verlaengert-311/ (14.10.2026; 10:06)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1426 (15.10.2026; 2046)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1425 (15.10.2026; 20:46)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1431 (15.10.2026; 20:47)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1358 (15.10.2026; 20:48)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1150 (15.10.2026; 20:49)
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 213
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 234â268
- â Römisch-Germanisches Zentralmuseum Manz (Hrsg.): FĂŒhrer zu vor- und FrĂŒhgeschichtlichen DenkmĂ€lern, Band 22, Aalen. Lauchheim. Ellwangen, Verlag Phillip von Zabern, Mainz am Rhein, 1973, S. 74 f.
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 204
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG517 (14.10.2026; 13:59)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG554 (14.10.2026; 14:00)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG713 (14.10.2026; 14:01)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG365 (14.10.2026; 14:01)
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 199, 240, Tafel 14
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 199â203
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, Katalog S. 233-268
- â Oscar Paret, Die TotenbĂ€ume von Zöbingen In: Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen (Hrsg.), Ellwanger Jahrbuch 1947 - 1949
- â Peter Paulsen: Das KĂ€stchen von Pfahlheim In: Germania: Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen ArchĂ€ologischen Instituts, Heraugegeben von der Römisch-Germanischen Kommission, Bd. 41 (1963), Walter de Gruyther und Co., Berlin, 1963, S. 374â386
- â Oscar Paret, Die TotenbĂ€ume von Zöbingen In: Geschichts- und Altertumsverein Ellwangen (Hrsg.), Ellwanger Jahrbuch 1947 - 1949, S. 17
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, Das Grab von Pfahlheim Rennweg, S. 195-197 (Zahlreiche Abbildungen zu den Funden)
- â https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/sonderausstellung-die-reiterkrieger-von-pfahlheim-bis-2004-verlaengert-311/ (14.10.2026; 10:07)
- â https://objektkatalog.gnm.de/wisski/navigate/7345/view
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG362 (14.10.2026; 18:05)
- â Fritz Fremersdorf: Zu dem blauen Glasbecher aus dem ReihengrĂ€berfeld von Pfahlheim (Kr. Ellwangen) im Germanischen Nationalmuseum NĂŒrnberg In: Römisch Germanisches Museum Köln (Hrsg.), Kölner Jahrbuch fĂŒr Vor- und FrĂŒhgeschichte, Band 1 (1955), GebrĂŒder Mann Verlag, Berlin, 1955, S. 33â55
- â Georg Raschke: Das Blaue Glas aus dem ReihengrĂ€berfeld Pfahlheim bei Ellwangen In: Germanisches Nationalmuseum NĂŒrnberg Sechsundneunzigster Jahresbericht, Verlag des Germanischen Nationalmuseum, 1951, S. 52â55
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 183
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 183
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, Tafeln 21-25
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1149 (15.10.2026; 20:16)
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 245, Tafel 21
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1146 (15.10.2026; 20:19)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1147 (15.10.2026; 20:21)
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 245 f., Tafel 24 f.
- â Joachim Werner: Der Fund von Ittenheim. Ein alamannisches FĂŒrstengrab des 7. Jahrhunderts im Elsass, HĂŒneburg - Verlag, StraĂburg, 1943, S. 6-9, 14 f., Abbildung der âBronzeflasche von Pfahlheimâ auf S. 8
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 244 f.,Tafeln 21-23
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1178 (15.10.2026; 20:38)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1156 (15.10.2026; 20:39)
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1154 (15.10.2026; 20:39)
- â Hermann MĂŒller-Karpe: Der alamannische KreuzanhĂ€nger von Pfahlheim (Kr. Aalen) In: Fundberichte aus Schwaben, Neue Folge 19, E. Schweizerische Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1971, S. 338â341
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 260
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 260-262, Tafel 50, Tafel 51, Tafel 52
- â Wolfgang MĂŒller und Matthias Knaut: Heiden und Christen. ArchĂ€ologische Funde zum frĂŒhen Christentum in SĂŒdwestdeutschland, Kleine Schriften zur Vor- und FrĂŒhgeschichte SĂŒdwestdeutschlands 2, AndrĂ© Wais, Stuttgart, 1987, S. 14 f.
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, Das Grab von Pfahlheim-Rennweg, S. 195â197.
- â Peter Paulsen: Die Holzfunde aus dem GrĂ€berfeld bei Oberflacht, Forschungen und Berichte zur Vor- und FrĂŒhgeschichte in Baden-WĂŒrttemberg, Band 41/2, Kommissionsverlag, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart, 1992, S. 58; Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, Das Grab von Pfahlheim-Rennweg, S. 196.
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 198
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, Der karolingische Sporn von Pfahlheim-Letten, S. 198".
- â Kurt Wachowski: Merowingische und Karolingische Sporen auf dem Kontinent In: ZAM-Zeitschrift fĂŒr ArchĂ€ologie des Mittelalters, Jahrgang 14/15, 1986/ 1987, Rheinland-Verlag, Köln, 1989, S. 49â79
- â https://objektkatalog.gnm.de/objekt/FG1968 (26.10.2026; 13:01)
- â Rudolf Helm: Germanischer Schmuck, BilderbĂŒcher des Germanischen Nationalmuseums, Heft 1, Germanisches Nationalmuseum, 1934, S. 16, Bild 24
- â Germanisches Nationalmuseum (Hrsg.): Mittelalter. Kunst und Kultur von der SpĂ€tantike bis zum 15. Jahrhundert, Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 2, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, NĂŒrnberg, 2007, Katalognummer 62, S. 393
- â StAN Ritterorden, Urkunden 5662/1
- â Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 445 (Statistische Bibliothek des Bundes und der LĂ€nder [PDF; 41,1 MB]).
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 141, Tafel 52
- â Hermann MĂŒller-Karpe, Der alamannische KreuzanhĂ€nger von Pfahlheim (Kr. Aalen) In: Fundberichte aus Schwaben Bd. 19 (1971) S. 338-341
- â Manfred Nawroth: Das GrĂ€berfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit, Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Band 19, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 142 f., Tafel 8, Tafel 11
- â Ortschaftsratswahl Ellwangen-Pfahlheim. Abgerufen am 6. September 2024.
- â Pfahlheim. In: Stadt Ellwangen. Abgerufen am 6. September 2024.

