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Piazzogna

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Piazzogna
Wappen von Piazzogna
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
Gemeinde: Gambarognoi2
Postleitzahl: 6579
frĂŒhere BFS-Nr.: 5123
Koordinaten: 707126 / 110254Koordinaten: 46° 8â€Č 7″ N, 8° 49â€Č 30″ O; CH1903: 707126 / 110254
Höhe: 363 mÂ ĂŒ. M.
Höhenbereich: 193–1905 m ĂŒ. M.
FlĂ€che: 3,88 kmÂČ
Einwohner: 392 (31. Dezember 2009)
Einwohnerdichte: 101 Einw. pro kmÂČ
Website: www.gambarogno.ch
Karte
Piazzogna (Schweiz)
Piazzogna (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 25. April 2010

Piazzogna, im lombardischen Ortsdialekt Piazzögna [pjaˈtsĂžÉČa],[1] ist ein Ortsteil der Gemeinde Gambarogno im Schweizer Kanton Tessin. Er bildete bis zum 24. April 2010 eine selbstĂ€ndige politische Gemeinde.

Das Dorf liegt 363 mÂ ĂŒ. M. am linken Ufer des Langensees auf einer Terrasse des Gambarogno, drei Kilometer sĂŒdlich der Station Magadino der Bahnstrecke Cadenazzo–Luino der Schweizerischen Bundesbahnen.

Das Dorf wird erstmals 1258 als Plazonia erwÀhnt. Der Ortsname ist eine verkleinernde Ableitung von lateinisch platea und bedeutet «kleine Ebene», nimmt also auf die topographischen VerhÀltnisse Bezug.[1]

1542 bis 1546 erscheint der Ort in SchiedssprĂŒchen der Landvögte, in denen es um Alprechte und Alpbesitz anderer Nachbarschaften ging. Als selbstĂ€ndige Gemeinde ist Piazzogna erstmals 1704 bezeugt; zuvor hatte es zur Gemeinde und Pfarrei Vira gehört.

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der neun Gemeinden am SĂŒdufer des Lago Maggiore zur Gemeinde Gambarogno von den Stimmberechtigten der Gemeinden Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, Sant’Abbondio und Vira (Gambarogno) gutgeheissen. Einzig San Nazzaro war mehrheitlich dagegen. Gegen den Entscheid des Tessiner Grossen Rates, die Fusion trotzdem wie geplant durchzufĂŒhren, wurde beim Bundesgericht Beschwerde eingelegt. Nach der Ablehnung der Beschwerde trat die Fusion per 25. April 2010 in Kraft. Piazzogna bildet aber nach wie vor eine eigenstĂ€ndige BĂŒrgergemeinde.[2]

Blasonierung: In GrĂŒn ein silbernes Taukreuz mit zwei goldenen Lilien zu den Seiten des Kreuzfusses.

Piazzogna: Einwohnerzahlen von 1799 bis 2009
Jahr  Einwohner
1799
  
178
1808
  
175
1824
  
198
1836
  
206
1850
  
221
1860
  
215
1870
  
208
1880
  
222
1888
  
175
1900
  
152
1910
  
166
1920
  
166
1930
  
152
1941
  
175
1950
  
185
1960
  
168
1970
  
223
1980
  
234
1990
  
288
1991
  
314
1992
  
307
1993
  
322
1994
  
321
1995
  
325
1996
  
335
1997
  
348
1998
  
346
1999
  
363
2000
  
372
2001
  
389
2002
  
392
2003
  
391
2004
  
397
2005
  
382
2006
  
393
2007
  
375
2008
  
395
2009
  
392
Quelle(n): bis 1980 Bundesamt fĂŒr Statistik[3][4] ab 1990: Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991–2024[5]

SehenswĂŒrdigkeiten

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  • Pfarrkirche Sant’Antonio abate[6][7]
  • Oratorium Sankt Bernardino von Siena[6][8]
  • zwei prĂ€historische Schalensteine.[6]

Persönlichkeiten

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Commons: Piazzogna – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der UniversitÀt Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 703.
  2. ↑ Patriziato di Piazzogna (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati
  3. ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt fĂŒr Statistik, NeuchĂątel, 16. Juni 2023, abgerufen am 3. Juni 2026.
  4. ↑ Daten der Eidgenössischen VolkszĂ€hlungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt fĂŒr Statistik, NeuchĂątel, 12. Juli 2024, abgerufen am 3. Juni 2026 (Öffnung in Excel nur ĂŒber "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  5. ↑ Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung der Schweiz nach Bezirken und Gemeinden 1991-2024. Bundesamt fĂŒr Statistik BFS, NeuchĂątel, 27. August 2025, abgerufen am 3. Juni 2026.
  6. 1 2 3 Simona Martinoli u. a: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft fĂŒr Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 156.
  7. ↑ Pfarrkirche Sant’Antonio abate (mit Foto)
  8. ↑ Oratorium Sankt Bernardino von Siena (mit Foto)