Zins-Sprung
Volkswagen Bank erhöht Tagesgeld-Zins jetzt auf 3,50 Prozent

Volkswagen-Tagesgeld: Ein Girokonto bei der VW Bank ist nicht dafür erforderlich.
Foto: Carol Yepes/GettyImages
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Die Volkswagen Bank legt bei ihrem Tagesgeld-Angebot spürbar nach. COMPUTER BILD sagt, welche Bedingungen gelten.
Die Zinslandschaft bewegt sich wieder. Seit dem 17. Juni 2026 liegt der EZB-Einlagensatz bei 2,25 Prozent. Die Volkswagen Bank reagiert nun mit einer deutlichen Erhöhung ihres Tagesgeldzinses. Neukunden erhalten beim Plus Konto TopZins 3,50 Prozent p. a. für sechs Monate. Zuvor zahlte das Geldhaus 3,10 Prozent.
Damit steigt der Aktionszins um 0,40 Prozentpunkte. Das entspricht einer relativen Erhöhung von rund 13 Prozent. Der Zinssatz gilt ab Kontoeröffnung für den gesamten Aktionszeitraum. Das Geld bleibt währenddessen täglich verfügbar.
Keine Obergrenze für den Aktionszins
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Neukunden. Eine Neugeldpflicht besteht bei dieser Aktion nicht. Ebenso gibt es weder eine Mindestanlage noch eine Begrenzung des verzinsten Guthabens. Damit eignet sich das Konto auch für größere Rücklagen.
Wer 10.000 Euro sechs Monate liegen lässt, erhält bei monatlicher Gutschrift rechnerisch rund 176,28 Euro Bruttozinsen. Ohne den kleinen Zinseszinseffekt wären es 175 Euro. Die Bank schreibt die Erträge monatlich gut. Bereits gutgeschriebene Zinsen werden dadurch in den Folgemonaten mitverzinst.
Ein Girokonto bei der VW Bank ist nicht erforderlich. Kunden benötigen jedoch ein Referenzkonto, über das Auszahlungen laufen. Die Kontoführung ist kostenlos. Sparer können täglich ohne Kündigungsfrist über ihr Guthaben verfügen.
Nach sechs Monaten sinkt der Zins
Nach dem Aktionszeitraum gilt der dann aktuelle variable Guthabenzins des regulären Plus Kontos. Dieser liegt am 8. September 2026 bei 1,0 Prozent p. a. Der Anschlusszins kann sich bis dahin ändern. Sparer sollten die Konditionen deshalb zum Ende der Aktion erneut prüfen.
Die gesetzliche deutsche Einlagensicherung schützt Guthaben bis 100.000 Euro pro Kunde. Zusätzlich ist die Volkswagen Bank Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Dieser nennt für private Kunden eine Obergrenze von drei Millionen Euro. Es gelten weitere Beschränkungen des Fondsstatuts und die individuelle Sicherungsgrenze der Bank.
Tagesgeld-Vergleich: Zwei Anbieter zahlen mehr
Im COMPUTER BILD-Vergleich führt Revolut mit 4,25 Prozent p. a. Der Aktionszins gilt vier Monate für höchstens 25.000 Euro. Die Mindestanlage beträgt einen Euro. Neue Konten unterliegen der deutschen Einlagensicherung bis 100.000 Euro. Aber: Nach einer Schonfrist sind regelmäßig drei Kartenzahlungen über mindestens fünf Euro nötig, damit der hohe Tagesgeld-Zins zum Tragen kommt.
Die Renault Bank folgt mit 4,10 Prozent p. a. für vier Monate. Der Zins gilt bis 250.000 Euro, eine Mindestanlage gibt es nicht. Die französische Einlagensicherung schützt bis 100.000 Euro. Die Volkswagen Bank zahlt weniger, hält den Aktionszins jedoch zwei Monate länger und verzichtet auf eine Anlagegrenze.
Fazit: Die Volkswagen Bank liefert mit 3,50 Prozent p. a. ein starkes Tagesgeld-Angebot für Neukunden. Besonders überzeugen die sechsmonatige Zinsgarantie, die monatliche Gutschrift und die fehlende Anlagegrenze. Das Ende der Aktionslaufzeit sollte man im Auge haben: Dann fällt der Zins auf den dann gültigen variablen Guthabenzins zurück, der derzeit deutlich niedriger liegt.
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