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Montagrier

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Montagrier
Mont Agrier
Montagrier (Frankreich)
Montagrier (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Périgueux
Kanton Brantôme en Périgord
Gemeindeverband Périgord Ribéracois
Koordinaten 45° 16′ N, 0° 29′ OKoordinaten: 45° 16′ N, 0° 29′ O
Höhe 68–207 m
Fläche 14,04 km²
Einwohner 511 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 36 Einw./km²
Postleitzahl 24350
INSEE-Code
Website montagrier.fr

Blick auf Montagrier

Montagrier (Aussprache [mɔ̃taɡʁiˈje], okzitanisch Mont Agrier) ist eine französische Gemeinde mit 511 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Périgueux und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Ribéracois. Die Bewohner werden Agrésiens und Agrésiennes genannt.

Die Dronne zwischen Tocane-Saint-Apre und Montagrier
Bodenbedeckung, Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)

Montagrier liegt etwa 32 Kilometer südsüdwestlich von Nontron, etwa 21 Kilometer westnordwestlich von Périgueux und etwa 47 Kilometer nördlich von Bergerac im Nordwesten des Départements in der Landschaft des Ribéracois, im touristisch benannten Landesteil des Périgord vert. Das Gemeindegebiet befindet sich im Einzugsgebiet der Dordogne und wird entwässert von der Dronne, die es im Süden begrenzt, vom Ruisseau des Vergnes, der es im Norden begrenzt, sowie von mehreren kleineren Fließgewässern.

Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Montagrier liegt auf der dritten Stufe von Nordosten, einer Hochebene aus heterogenem Kalkstein aus der Kreidezeit.[1] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär, die aus dem Känozoikum stammen, sowie Sedimentgesteine aus dem Mesozoikum.

Montagrier erstreckt sich über eine wenig bewaldete Hügellandschaft, die im Süden durch das breite Tal der Dronne, im Norden durch das Tal des Ruisseau des Vergnes begrenzt wird. Die Erhebungen sind Höhenzüge zwischen den Tälern der genannten Fließgewässer und erreichen Höhen von kaum über 200 m. Der topografisch höchste Punkt liegt mit 207 m Höhe im äußersten Nordwesten in der Nähe der Lieu-dits Belair und Montauffy an der Grenze zur Nachbargemeinde Grand-Brassac. Der tiefste Punkt mit 68 m befindet sich im äußersten Südwesten beim Austritt der Dronne aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum mit dem Bürgermeisteramt ist als Straßendorf angelegt und liegt auf dem Rücken der Hügelkette zwischen den genannten Fließgewässern auf etwa 152 m Höhe. Die Ortskirche befindet sich davon getrennt etwas unterhalb.

Rund 92 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich, in erster Linie als Kulturboden, genutzt, rund 8 % sind bewaldet (Stand: 2018).[2]

Montagrier wird von folgenden drei Gemeinden umgeben:

Grand-Brassac
Saint-Victor Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Tocane-Saint-Apre

Die vorherrschenden klimatischen Bedingungen in Montagrier sind durch warme und gemäßigte Temperaturen gekennzeichnet. In der Gemeinde ist das ganze Jahr über Niederschlag zu verzeichnen, und selbst im trockensten Monat Juli gibt es noch erhebliche Niederschläge. Nach der Köppen-Geiger-Klassifikation werden die vorherrschenden Wetterbedingungen in diesem Gebiet als Cfb (Gemäßigtes Ozeanklima) eingeordnet. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Montagrier beträgt 12,9 °C, die niedrigste Durchschnittstemperatur im Januar mit 5,3 °C, die höchste im Juli mit 20,9 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt gemäß den meteorologischen Aufzeichnungen 864 mm.[3]

Natürliche und technologische Risiken

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Risikokarte zur Quellung/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Montagrier

Naturrisiken manifestieren sich in Montagrier als

Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1983, 1999, 2003, 2006 und 2022 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.

Obwohl das Gemeindegebiet mit vergleichsweise wenig Wald bedeckt ist, besteht im größten Teil des Gemeindegebiets zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser und Zufahrten und eine zeitliche und/oder räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk. Der vom Département erstellte Plan zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF) definiert nicht bebaubare und vorbehaltspflichtige Bauzonen, um die Exposition von Gütern zu verringern.[4]

Wie die Risikokarte zeigt, sind über 87 % des Gemeindegebiets von einer mittleren, vor allem aber von einer starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 1989, 1992, 1996, 2003, 2011 und 2022 sind als Naturkatastrophen der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr wird als niedrig eingestuft, das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.

Bodenbewegungen umfassen eine Reihe von Verschiebungen des Bodens oder Untergrunds, manche abrupter als andere. Die dabei auftretenden Volumina können von wenigen Kubikmetern bis zu mehreren Millionen Kubikmetern reichen. Diese Verschiebungen können langsam (einige Millimeter pro Jahr) bis sehr schnell (einige hundert Meter pro Tag) erfolgen. Im Allgemeinen verlaufen Bodenbewegungen mit einem signifikanten Volumen relativ langsam. Eine solche Bodenbewegung im Jahr 1999 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden. In Montagrier besteht die Gefahr von Bodenbewegungen als Senkungen und Einstürzen anthropogenen Ursprungs, natürlich entstandene unterirdische Hohlräume, deren Decken einsturzgefährdet sind, sowie von Erdrutschen, mehr oder weniger langsamen Bewegungen von Hanglagen, bei denen sich das Erdreich ablöst. Ihr Auftreten hängt von der Bodenart, dem Hangwinkel und den Wetterbedingungen ab.

Ein technologisches Risiko bilden verschmutzte oder potenziell verschmutzte Standorte, die weniger als 500 Meter vom Zentrum entfernt sind. Es handelt sich im Falle von Montagrier um eine frühere Tankstelle.[5]

Etymologie und Geschichte

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Der Name des Dorfes erschien im 11. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Burg als Castrum Montagrerium erstmals in den Schriften. Andere mehr oder weniger latinisierte Schreibweisen sind danach belegt, Mota de Montagrer im Jahr 1150, wobei mota, mit Motte die Burg bezeichnet, und Mons Agrerius im Jahr 1382. Das erste Element des Namens führt klar das lateinische mons, montis (deutsch Berg, Gebirge) fort, das im Okzitanischen zu mont wurde. Der zweite Teil ist weniger mühelos interpretierbar. Agrier könnte vom lateinischen agrarius (deutsch die Felder betreffend) kommen. Montagrier bezeichnete demnach ein kultivierbares Gebiet. Agrarius kam zu agrier im Altokzitanischen, einem Namen einer Abgabe im Feudalrecht, abgeleitet von ager, von dem das okzitanische agre (deutsch Land) kommt. Agrier könnte aber auch vom lateinischen Namen acer des Ahornbaums stammen, begleitet von einem Suffix, denn Namen von Bäumen liefern regelmäßig Ortsnamen.[6]

Hoch oben auf einem Felsvorsprung gelegen und seit der Antike besiedelt, entwickelte sich das Dorf Montagrier um eine befestigte Burg, die sich auf dem höchsten Punkt des Dorfes befand. Von der Burg sind heute nur noch stark veränderte Nebengebäude erhalten. Von den Befestigungsanlagen, die das Dorf seit dem Mittelalter umgaben, ist lediglich die Porte Wiridel, die den südlichen Zugang zum Dorf ermöglichte, erhalten geblieben. Während des Hundertjährigen Krieges war Montagrier eine englische Festung. Die alte Pfarrkirche, die den Heiligen Cosmas und Damian geweiht war, befand sich auf dem heutigen Marktplatz vor dem ehemaligen Pfarrhaus.[7] Die romanische Kirche Sainte Madeleine ist ein ehemaliges Priorat aus dem 11. und 12. Jahrhundert, das der Abtei Saint-Pierre de Brantôme unterstand.[8]

Bevölkerungsentwicklung

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Montagrier: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020
Jahr  Einwohner
1793
  
838
1800
  
850
1806
  
758
1821
  
720
1831
  
842
1836
  
858
1841
  
830
1846
  
891
1851
  
913
1856
  
934
1861
  
825
1866
  
803
1872
  
761
1876
  
794
1881
  
810
1886
  
768
1891
  
738
1896
  
773
1901
  
702
1906
  
729
1911
  
683
1921
  
654
1926
  
600
1931
  
607
1936
  
608
1946
  
540
1954
  
477
1962
  
441
1968
  
411
1975
  
389
1982
  
385
1990
  
397
1999
  
443
2006
  
510
2013
  
515
2020
  
503
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[9] INSEE ab 2006[10]
Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz

Sehenswürdigkeiten

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  • Kirche Sainte-Madeleine aus dem 11./12. Jahrhundert, seit 1912 als Monument historique klassifiziert. Sie birgt einen wiederverwendeten Stein mit einem Christusmonogramm aus dem sechsten Jahrhundert.[6]
  • Kapelle Saint-Sicaire aus dem 19. Jahrhundert
  • Ehemalige Kapelle Saint-Georges
  • Schloss Gouyas
  • Mühle an der Brücke aus dem 18. Jahrhundert
  • Wiridel-Tor, verbliebener Rest der früheren Ortsbefestigung aus dem 14. Jahrhundert
  • Ehemaliges Friedensgericht, heute Bürgermeisteramt (Mairie)

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Grundschule (École élémentaire) mit 48 Schülerinnen und Schülern in zwei Klassen (2025).[11]

Erwerbstätigkeit

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Im Jahre 2023 waren 229 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Montagrier erwerbstätig, entsprechend 79,2 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (85,2 %) sehr viel höher war als bei den Frauen (73,3 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 18 Personen im Jahr 2023 niedriger als im Jahr 2017 (20). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 9,2 % (2017) auf 8,1 % (2023).[12]

Branchen und Betriebe

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54 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2024 in Montagrier wirtschaftlich aktiv:[12]

BrancheAnzahl%
Fertigung, Bergbau und andere Industrien23,7 %
Baugewerbe1120,4 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie611,1 %
Information und Kommunikation11,9 %
Immobilien47,4 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten1120,4 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln1120,4 %
Andere Dienstleistungen814,8 %
Gesamt54

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[13] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 29 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 23 im Jahr 2000, auf 20 im Jahr 2010 und auf 12 im Jahr 2020, ein Rückgang von 58,6 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verkleinerte sich von 998 Hektar im Jahre 1988 auf 837 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg deutlich von 34,4 Hektar auf 69,7 Hektar.[14][15][16]

Der Fernradweg, von Saint-Pardoux-la-Rivière bis Aubeterre-sur-Dronne im Département Charente verläuft entlang der Dronne und durchquert das südliche Gemeindegebiet von Montagrier.[17]

Montagrier liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und mit Nachbargemeinden.

Gemeindepartnerschaft

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Mit der kanadischen Gemeinde Lanoraie in der Provinz Québec besteht seit 2005 eine Partnerschaft.[18]

  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Montagrier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  2. ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  3. ↑ Klima Montagrier. Climate-Data.org, abgerufen am 12. September 2026.
  4. ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  5. ↑ Natürliche und technologische Risiken. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  6. 1 2 Siehe Tanet, Hordé, Seite 231
  7. ↑ présentation de la commune de Montagrier in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  8. ↑ Sébastien Colpin: Montagrier en Dordogne, son patrimoine religieux et naturel en Nouvelle Aquitaine. Sébastien Colpin, 28. Februar 2024, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  9. ↑ Notice Communale Montagrier. EHESS, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  10. ↑ Populations légales 2006, Populations légales 2013, Populations légales 2020, INSEE, abgerufen am 12. September 2026
  11. ↑ École élémentaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  12. 1 2 Dossier complet - Commune de Montagrier (24286). INSEE, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  13. ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  14. ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Montagrier. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  15. ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  16. ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  17. ↑ Véloroute du Val de Dronne. Comité Départemental du Tourisme de la Dordogne, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).
  18. ↑ Jumelages. Association Périgord-Québec, abgerufen am 12. September 2026 (französisch).